4. Juni 2008
Die McManus Brüder, wuchs auf einer Farm in der Nähe des Dorfes Derrylin, Co.Fermanagh auf, und begannen ihre musikalische Karriere nicht als preisgekrönte traditionelle irische Musiker, sondern wurden in Anlehnung an die legendären Irische Rockband Horslips zu einer Rockband. In den späten 70er Jahren waren die Brüder großen Fans von Horslips und besuchte ihren Gigs auf zu jeder möglichen Gelegenheit. Ihre eigene Band nannten sie Pulse bevor sie die Band in Mama’s Boys umbennaten. Barry Devlin von Horslips hörte sich die Band an war entsprechend beeindruckt und bot ihnen ein Support-Slot für Horslips “Tour 1979 an.

Sie verfassten und finanzierten ihr erstes Album selbst, Plug It In 1982 und erreichte eine Hit-Single in Irland mit den meisten Pop-orientierten Songs auf dem Album Needle in the Groove.

Das zweite Album “Turn It Up” wurde 183 veröffentlich. Im gleichen Jahr tourte sie mit Thin Lizzy auf der Band’s Farewell Tour und spielten auf dem Reading Rock Festival danach bekamm die Band einen weltweiten Plattenvertrag von Jive Records.

Im Jahre 1989 kam ein neuer Sänger, Mike Wilson, und unter neuer Führung wechselte sie ihren Standort in das Vereinigte Königreich. Die Live-Album “Live Tonite” erschien 1991 und die Band tourte ausgiebig in Europa und veröffentlichte das Album “Relativity” 1992. Während der Tournee in Italien 1993, wurde Tommy krank die Tour musste abgesagt werden. Im folgenden Jahr bekamm Tommy eine Knochenmark-Transplantation, die tragischerweise nicht überleben. Seine Brüder waren am Boden zerstört und Mama’s Boys wurde nach diesem Schlag aufgelöst.
Leider den Mamas Boy’s war eine richtig gut Hardrock band!
Kategorie Allgemein | 2569 Kommentare »
3. Juni 2008
Loudness sind eine der dienstältestens Metal-Bands aus Japan – seit über 25 Jahren rühren sie ihren Metal an und legen ab Februar ein neues Werk in die Historie: METAL MAD.

Wenn METAL MAD im Februar erstmal in Japan auf den Markt kommt, wird es obiges seltsames Cover und folgende Tracklist enthalten:
01. Fire Of Spirit
02. Metal Mad
03. High Flyer
04. Spellbound #9
05. Crimson Paradox
06. Black And White
07. Whatsoever
08. Call Of The Reaper
09. Can’t Find My Way
10. Gravity
11. Transformation
Ob und wann das Werk auch regulär in Deutschland auf den Markt kommt, ist noch nicht klar.
Kategorie Allgemein | 1016 Kommentare »
3. Juni 2008
Power-Metal-Fans werden beim Hören dieser Scheibe sicherlich ein angewiedertes Gesicht ziehen, wer aber auf 80s-Hard-Rock steht wird hier vollstens bedient. Okay, wenn man bedenkt welches Esemble da hinter den Mikros steht (u. a. Ex-Mitglieder von Quiet Riot und Whitesnake) so hätte man mehr erwarten können, aber ich denke die Scheibe ist trotzdem recht gut gelungen, was wohl auch am Producer liegen könnte: es war kein geringerer als “Demon” Gene Simmons von Kiss.

Was den Sound angeht trifft “House of Lords” den Geschmack der späten 80er, fette Keyboards, die Gitarren dezent aber dennoch tonangebend, eben eher melodisch gehalten, teilweise sogar AOR-tauglich. Die Stimmung wechselt zwischen balladesk, mystisch und rockig, es werden somit wohl alle Geschmäcker bedient.

Anfang der 90er waren Bands wie Firehouse, Tyketto, Dokken oder auch Pink Cream 69 aus deutschen Landen sehr angesagt und all diese Jungs brachten damals echte Highlights heraus.

Die Helden dieser Zeitperiode, die heute noch aktiv sind, tun sich mittlerweile schwer, an ihre alten Outputs anzuknüpfen und man ist froh, wenn etwas halbwegs Vernüftiges dabei herauskommt. Umso überraschender ist es, dass House of Lords mit “World Upside Down - Demons Down - Come to My Kingdom” aufspielen als wären sie ein neuer Stern am Himmel.

Man bewegt sich im bekannten Schema, allerdings mit einer Souveränität und Spielfreude in einem Reigen toller Melodien geparrt mit Riffs die einfach Spaß machen und mich immer wieder aufs neue zu euphorischen Ausbrüchen hinreißen.

Fazit: Kein Überhammer aber trotzdem ganz gut gelungen, wer auf Bands wie Journey, Bonfire oder auch Gotthard steht der dürfte hier sicherlich glücklich werden…
Kategorie Allgemein | 2776 Kommentare »
3. Juni 2008
Eines der heißesten Eisen überhaupt hört dieser Tage auf den Namen JESUS ON EXTASY. Die zwei Mädels und zwei Jungs rollen die Gothic Szene gehörig auf. Hinter den Musikern Dorian Deveraux, Chai Deveraux, Ophelia Dax und Alicia Vayne verbirgt sich straighter Industrial Rock mit einer ordentlichen Portion Pop und jeder Menge Starappeal!

Die Single Assassinate Me läuft seit Wochen in den deutschen Szene Clubs rauf und runter und bereits vor ihrem Plattenvertrag spielten JESUS ON EXTASY mit so illustren Szenegrößen wie L`âme Immortelle, ASP und KMFDM zusammen.

Sample Track: Holy Beauty
Titel Liste
1. Assassinate Me
2. Nuclear Bitch
3. Drowning
4. Neochrome
5. Second Skin
6. Alone
7. Puppet
8. Holy Beauty
9. Nowhere Girl
10. Reach Out
11. Assassinate Me [KMFDM Remix]

Selten hat man junge Musiker mit einem derartigen Selbstverständnis erleben können, und so bleibt es nicht aus, dass die hiesige Presse sich bereits weit im Vorfeld vor Begeisterung überschlägt. So bleibt es nicht aus dass das renommierte ZILLO Magazin gar das Titelblatt für JESUS ON EXTASY frei gemacht hat; ein seltenes Zeichen der Anerkennung für einen Newcomer.
Die Frischzellenkur scheint auf jeden Fall mit JESUS ON EXTASY mehr als gelungen.
Kategorie Allgemein | 2805 Kommentare »
3. Juni 2008
Zehn Jahre haben sich Uriah Heep für diese neue Scheibe Zeit gelassen. Herausgekommen ist DAS Uriah Heep - Werk der Neuzeit. Von der Instrumentierung her ist man wieder mitten in den 70ern B3-Hammond-Orgel vom Feinsten und wundervolle Chor - Arrangements, wie sie eben doch nur Uriah Heep hinbekommen.
Die Platte ist von der Grundtendenz eher recht heavy, aber jeder einzelne Song wenn man von dem weitestgehend instrumentalen Titel - Track einmal absieht hat einen wunderbaren, griffigen Refrain, der direkt ins Ohr geht.
Trotz aller künstlerischen, kompositorischen Klasse, ist WTS also sogar in gewisser Weise eine recht kommerziell klingende Scheibe geworden. Also eben das, was Uriah Heep immer ausgezeichnet hat: einerseits sehr heavy / experimentierfreudig, andererseits aber stets auch sehr eingängig zu sein. Song Nr. 7 What Kind of God bespielsweise wird bereits beim ersten Hören zu einem echten Hörgenuss mit absoluten Klassiker-Qualitäten.

Sample Track: Heaven’s Rain
Hier gehen hervorragende Kompositionen beinahe nahtlos ineinander über. Wer eine 1-zu-1 Kopie von Frühwerken wie Salisbury oder Demons and Wizards erwartet, wird sicherlich etwas Einarbeitungszeit in WTS brauchen. UH sind eine Band, die sich nicht ständig kopiert. Uriah Heep erfinden sich immer wieder neu, ohne dabei ihre Grundzutaten zu vergessen.
Anspieltips zu geben, fällt hier schwer, da kein einziger Song gegenüber den anderen wirklich abfällt. Schön, dass es noch solche gute, handgemachte Rockmusik mit einer eigenen Identität und dennoch echten Hit-Qualitäten gibt.
Kategorie Allgemein | 2231 Kommentare »
3. Juni 2008
Einen Blick auf das, mit einem dunklen Zauberer – wahrscheinlich dem Meister der Illusionen – bestückte, Cover braucht man nicht zu werfen, um herauszufinden, welchen Stil POWER QUEST verfolgen. Melodischer Power Metal aus dem Vereinten Königreich wird nicht nur vom Bandnamen, sondern auch dem beigelegten Promozettel versprochen. Wer aber sind POWER QUEST? Nun, die beiden Gründungsmitglieder Steve Williams (Keyboard) und Steve Scott (Bass) kennt der eine oder andere womöglich aus der Band Dragonforce. Nach dem Verlassen dieser Truppe schnappte man sich im April 2002 den Sänger und Gitarrist Alessio Garavello und dessen Landsmann Andrea Martongeli (Gitarre), während sich ein Jahr darauf ein Schlagzeugerwechsel ankündigte und schlussendlich auch vollzog, so dass das heutige Lineup zusande kam. Bis zum vorliegenden Album „Master Of Illusion“ wurden drei Studioalbum, eine EP und eine Demo eingespielt.

Bereits nach den ersten wohlklingenden Tönen des keyboardlastigen Openers „Cemetary Gates“ bewahrheitet sich die aufgestellte Behauptung: in einem hochmelodischen Soundgewand kommt hier ein verflucht eingängiger Song daher, der in seiner Art beispielhaft für den Rest des Albums stehen soll. Sangeskünstler Garavello verstärkt durch sein Gitarrenspiel gleichzeitig die Rhythmusabteilung und schaukelt seinen Gesang von Strophe zu Strophe weiter nach oben, kommt aber nach jedem Höhenflug wieder auf den Boden der mittleren Tonhöhen zurück – das gefällt gut, kommt doch allein dadurch schon eine angenehme Abwechslung in das Klangbild der Briten. Und obwohl der hintergründige und in geregelten Abständen wiederkehrende Sprechgesang auf Human Machine zumindest nicht nach meinem Geschmack ist, versenkt sich Garavello dabei tief in der menschlichen Maschinerie seines Gesangs. Auf diese ruhige, zum Schließen der Augen einladende Nummer folgen praktisch ausnahmslos gesteigerte Midtempo-Stücke, die vor Power nur so strotzen.
Dennoch sollte gleich gesagt werden: die Führungsfunktion des Keyboards (hier ein Kompliment an den Tastenmeister Steve Williams: ausgezeichnete Arbeit, der Ideenreichtum garantiert das Hörvergnügen trotz einer guten Portion Kitsch) ist mit Sicherheit nichts für Jedermann. Die Gitarren rücken zu, grob geschätzten, 80% in den Hintergrund und leisten vornehmlich Rhythmusarbeit, wobei auch hier Ausnahmen die Regel bestätigen. Kings Of Eternity, Never Again oder The Vigil sind perfekte Beispiele für das lebhafte Riffing der beiden Saitenschwinger, die sich die ein oder andere Überraschung aus den Riffärmeln zaubern. Ein Gespür für das richtige Timing beweist – wie könnte es anders sein? wie auch schon auf dem Vorgängeralbum Magic Never Dies, Drummer Franceso Tresca. Hier wird keine Blastattacke zu viel gespielt und immer darauf geachtet, sich nicht zu sehr in den Vordergrund zu drängen, um Keyboard und Gesang genug Raum zum Atmen zu bieten – was einwandfrei funktioniert.
Kurzum Master Of Illusion ist durch und durch ein Power Metal-Album der melodischen Sorte. POWER QUEST geben ihren Kritikern bemerkenswert wenig Grund, sie in Grund und Boden zu stampfen. Angefangen von der sauberen, aber nicht zu klinischen Produktion, über die zu einem Ganzen verschmolzenen Qualitäten der einzelnen Musiker bis hin zu dem praktisch ausschließlich positiven Gesamtbild liefern sie eine kreisrunde Sache ab. Am Schluss noch einmal der Hinweis Hörer, denen von einem dominierenden Keyboard gerne mal das Ohr blutet, sollten einen großen Bogen um Master Of Illusion machen – Freunde des von Melodie durchtränkten Power Metal dürfen gerne zugreifen.
Bewertung: 9/10
Kategorie Allgemein | 2866 Kommentare »